Hansjörg Schlumberger

Freier Architekt BDA

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Sanierungsprojekte:

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Wohnhauserweiterung, neuer Nebeneingang, Carport und Garage:

im Anschluss an die energetische Sanierung des Wohnhauses wurde das Entwurfskonzept mit Eingangsüberdachung, Nebeneingang mit Schmutzschleuse, Carport und Garage umgesetzt.
Der Carport erschießt über ein 2. Tor den Gartenbereich.

© 2015 HjSchl

LP04nach_kl LP02nach_kl LP01vor_kl LP03vor_kl

ehemaliges Forsthaus:

Die Bauherrschaft kannte die energetischen Schwachstellen des Gebäudes genau.
Zugige Fenster, kalte Fußböden und unbehagliches Raumklima .....
Eine Vor-Ort-EnergieSPARberatung nach den Richtlinien des BAFA lieferte die Zahlen.
Im 1. Bauabschnitt wurden neue Fenster eingebaut. Die Außenwände, die oberste Decke und die Kellerdecke wurden gedämmt. Auf einen geklebtes Wärmedämmverbundsystem wurde zugunsten einer gefügten Holzkonstruktion mit Kreuzlattung und Dämmung aus Zellulosewolle verzichtet.
Die asbesthaltigen Fassadenplatten wurden entsorgt. Die hinterlüftete horizontale Lärchenholzschalung bildet die neue Fassade.
Im 2. Bauabschnitt wird in einigen Jahren die alte Heizungsanlage ausgetauscht. Wegen des bereits vorhandenen Pufferspeichers kann die alte Heizung vorerst weiterbetrieben werden.

St01 St02 St03

Warmer Pulli für Kaffeemühle

Kaffeemühlen sind 2-geschossige Wohnhäuser mit Zeltdach. Ihr Erscheinungsbild ähnelt dem einer Kaffeemühle.

Nach Jahren der Benutzung kannte die Baufamilie die energetischen Schwachstellen des Gebäudes genau. Eine Vor-Ort-EnergieSPARberatung nach den Richtlinien des BAFA lieferte die Zahlen.
Die Entscheidung war bei einem prognostizierten Einsparpotential von 45% beim Brennstoffverbrauch schnell getroffen.
Der warme Pulli aus 20 cm Wärmedämmverbund-system, neuen 3-fachverglasten Wärmeschutzfenstern und Aufsparrendämmung wurde beauftragt.
Die Baufamilie legte ganz großen Wert darauf, dass sich das Erscheinungbild des Hauses durch die energetischen Sanierung nicht verändert.
Die Detailplanung setzte diese Vorgabe um.

Beim Öffnen des Daches stellte sich heraus, dass die bereits erwarteten Schäden durch Marder an der Zwischensparrendämmung weit umfangreicher sind, als angenommen. Die Tiere hatten den Dämmstoff auf mehr als der Hälfte der Dachfläche zerstört. 

Nach dem ersten Winter stellte sich heraus, dass alle (leisen) Zweifel, ob die Berechnungen und Annahmen auch tatsächlich zu der Brennstoffersparnis führen, unberechtigt waren. Der Brennstoffverbrauch lag tatsächlich um 40% niedriger als im Durchschnitt der Vorjahre.

Die Baufamilie hat großen Spaß an Ihrer Kaffeemühle und nutzte das Gerüst dazu, die Kurbel auf die Kaffemühle zu montieren.

Eh01vor Eh05_Rep_nach_kl Eh03_Rep_vor_kl Eh04_Rep_nach_kl

Sanieren oder doch verkaufen?

Das in der Substanz sehr alte aber nicht denkmalgeschützte Wohnhaus fällt durch sein Mansarddach deutlich auf. Die erste Durchsicht des Gebäudes ergab deutlichen,  über rein oberflächliche Schönheitsreparaturen hinausgehenden Sanierungsbedarf.
Anzeichen für in der Vergangenheit nicht nachhaltig ausgeführte Reparaturen am Tragwerk waren trotz zahlreicher liebevoll durchgeführter Reparaturen nicht zu übersehen.
Die Aussicht, dass ein Teil dieser vermuteten Schäden im Rahmen einer energetischen Sanierung beseitigt und über kostengünstige Darlehen der KfW finanziert werden können, spornte die junge Familie an, das Projekt mit einem erfahrenen Architekten anzugehen.
Der besondere Charakter des Wohnhauses sollte unbedingt erhalten und durch ein neues Farbkonzept ergänzt werden.

Die energetische Sanierung förderte weit umfangreichere Tragwerksschäden zu Tage, als zu Beginn erkennbar waren. Die Reparaturen an diesem alten Holztragwerk wurden in intensiver Zusammenarbeit zwischen Zimmermann und Architekt vor Ort besprochen und umgesetzt.
Die vorgeschaltete Planungsphase legte die wichtigsten Details und Lösungen skizzenmäßig fest und konnte während der Ausführung an die jeweils veränderte Situation leicht angepasst werden. Die Sanierung konnte so ohne große Planungsunterbrechungen oder Notlösungen zügig umgesetzt werden.
Nach Abschluss der Sanierung waren alle Beteiligten froh, dass der finanzielle Rahmen der Bauherrschaft für alles Notwendige ausreichte und das besondere Haus doch nicht verkauft worden war.