Hansjörg Schlumberger

Freier Architekt BDA

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Neubauprojekte:

Holzrahmenbauweise:

Niedrigenergie-Wohnhaus für eine Familie. Hoher Eigenleistungsanteil.

Planungsleistung:
Vorentwurf, Kostenschätzung, Entwurf, Kostenberechnung, Genehmigungsplanung, Ausführungs- + Detailplanung, Ausschreibung, Vergabe, Kostenanschlag, Bauleitung, Aufmaß, Abnahmen, Rechnungsprüfung, Kostenkontrolle, Kostenfeststellung.
Begleitung bei Eigenleistung und Materialauswahl, Wärmeschutzberechnungen

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BS_02

© 2015 HjSchl

Konstruktion:
Holzrahmenbauweise mit Mineralwolledämmung, Holzschalung hinterlüftet
Untergeschoss in Betonbauweise mit Mauerwerktrennwänden

Massivbauweise:

Niedrigenergie-Wohn- + Geschäftshaus

Planungsleistung:
Vorentwurf, Kostenschätzung, Entwurf, Kostenberechnung, Genehmigungsplanung, Ausführungs- + Detailplanung, Ausschreibung, Vergabe, Kostenanschlag, Bauleitung, Aufmaß, Abnahmen, Rechnungsprüfung, Kostenkontrolle, Kostenfeststellung.
Wärmeschutzberechnungen

RB_01 RB_02

vorher:

RB-03

Konstruktion:
Kalksansteine mit Wärmedämmverbundsystem
Untergeschoss in Betonbauweise mit Mauerwerktrennwänden

Holzbauweise:

Baubiologisches Zweifamilien-Wohnhaus

Planungsleistung:
Vorentwurf, Kostenschätzung, Entwurf, Kostenberechnung, Genehmigungsplanung, Ausführungs- + Detailplanung, Ausschreibung, Vergabe, Kostenanschlag, Bauleitung, Aufmaß, Abnahmen, Rechnungsprüfung, Kostenkontrolle, Kostenfeststellung.
Wärmeschutzberechnungen

Büro
Tragwerk
076

Das Gebäude, in dem sich das Architekturbüro Schlumberger 1993 und 2007 bis August 2012 befand, wurde 1991 als Zweifamilienwohnhaus für Großeltern, Eltern und 2, später 3 Kinder gebaut.

Es handelt sich um einen unterkellerten Holzständerbau.
Das Bauholz fürs Tragwerk stammt aus den umliegenden Wäldern.
Einfaches Fichteholz gehobelt und nicht imprägniert reichte aus.
Das Tragwerk ist zimmermannsmäßig gefügt. Zapfen verbinden die Pfosten mit Schwellen, Rähm und Unterzügen. Die Deckenbalken werden mit Eiche-Dollen auf den Unterzügen in der Lage gesichert.
Im ganzen Haus wurde auf Metallverbinder verzichtet.
Die Gefache zwischen den Holzbalken sind mit unverputzten Kalksandsteinen ausgemauert.
Außenseitig schützt eine hinterlüftete Boden-Deckelschalung aus  sägerauhen Fichtebrettern eine Holzfaserdämmplatte und die Zellulosedämmung.
Die Zweischeiben-Isolierglas-Fenstertüren ermöglichen aus jedem Raum den Zugang nach Draußen.
Der Umgang schützt das Holzhaus vor Regen und im Sommer vor Sonne. Vom Umgang aus erreicht man die Terrasse und kann bequem alle Fenster ohne Gerüst putzen.

Das Regenwasser wird in einer Zisterne gesammelt und zur Spülung der WC´s, an Ausgußbecken, zum Wäschewaschen und zur Gartenbewässerung verwendet.
Der durchschnittliche Trinkwasserverbrauch liegt pro Person in Deutschland bei ca. 120 l pro Tag. In unserem Haus liegt der Trinkwasserverbrauch bei ca. 50 l pro Person und Tag.

Das Warmwasser wird über eine Thermische Solaranlage seit 1991 von Mai bis September ausschließlich von der Sonne erwärmt. In einem 1000 l Pufferspeicher steht es jetzt auch zu Heizzwecken zur Verfügung.
Das Gebäude wurde zunächst mit einer 27 kW Gaszentralheizung beheizt und verbrauchte ca. 24.400 kWh/a. Seit 2010 übernimmt diese Aufgabe eine moderne 15 kW Holzpelletheizung. Der Brennstoffverbrauch beträgt unter gleichen Nutzungsbedingungen nur noch ca. 18.400 kWh/a. Das entspricht 3,68 to Holzpellets.

Endenergiebedarf_Diagramm

Nach EnEV2009 liegt der zulässige Primärenergiebedarf des Gebäudes bei 101,4 kWh/m²a. Der vorhandene Primärenergiebedarf liegt bei 45 kWh/m²a. Das sind ca. 60% unter den heute für Neubauten geltenden Werten.
Der zulässige Wert für den Heizwärmebedarf des Gebäudes liegt nach EnEV2009 bei 0,56 W/m²K. Der vorhandene Heizwärmebedarf von 0,67 W/m²K liegt um ca. 19% über den heute für Neubauten geltenden Werten.
Das Gebäude stößt jedes Jahr, Normbedingungen der EnEV2009 vorausgesetzt, 3.666 kg CO
2 aus.

Die Photovoltaikanlage deckt den Stromverbrauch der beiden Wohnungen mit ca. 5.300 kWh/a.

Schon bei der Herstellung des Gebäudes wurde die Nachhaltigkeit aller Entscheidungen in den Vordergrund gerückt.
Kurze Transportwege, geringe Herstellungsenergie, gefügte nicht geklebte Konstruktionen, Naturharzfarben und langlebige Produkte mit excellenter Recyclingfähigkeit wurden bevorzugt.